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Bei Lena Neuner würde Tobi Angerer nicht nein sagen

Gäbe es den Titel „Deutschlands Mr. Langlauf“, er würde mit Sicherheit an Tobias Angerer verliehen. Der 33jährige aus Traunstein gewann in seiner großen Karriere insgesamt zehn Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen sowie 2006 und 2007 den Gesamtweltcup. In Bürstadt wird er dennoch mit unvermindertem Ehrgeiz an den Start gehen.

 

Langläufer zeigen sich in den Sommermonaten deutlich weniger der Öffentlichkeit als Biathleten. Freuen Sie sich, dass der ENTEGA Team Biathlon, der in diesem Jahr statt in Lorsch in Bürstadt zur Austragung kommt, auch den Langläufern die Chance bietet zu einer Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen und würden Sie mehrere solcher Events befürworten?

 

Tobias Angerer: „In erster Line steht bei solchen Events der Spaß im Vordergrund. Für die Zuschauer, aber auch für uns Sportler! Von daher freue ich mich, dass ich wieder in Bürstadt dabei sein kann. Das ist eine schöne Abwechslung im Sommertraining. Aber das geht natürlich nicht zu oft, weil sonst das Training für den Winter darunter leiden würde.“

 

Sie dürfen sich als der populärste deutsche Langläufer fühlen. Dennoch stehen sie in Deutschland deutlich gegenüber dem Hype um die Biathleten zurück. Freuen Sie sich deshalb, in Bürstadt gemeinsam mit den Biathleten zu einem Event anzutreten und sich somit auch einer breiteren Öffentlichkeit zeigen zu können?

 

Tobias Angerer: „Klar ist das schön, mal wieder zusammen mit den Biathleten auf die Strecke gehen zu können. Biathlon ist derzeit ganz einfach die populärste Wintersportart. Das zeigt sich gerade auch bei solchen Veranstaltungen wie in Bürstadt. Da werden wieder jede Menge Fans da sein.“

 

In anderen Ländern - etwa in Skandinavien - sind Langläufer absolute Volkshelden. Hier sind das die Biathleten. Bedauern sie dies oder sind sie zufrieden mit der Popularität, die Sie in Ihrer schon langen Karriere erlangt haben?

 

Tobias Angerer: „Ich denke, wir dürfen uns nicht beklagen. Wenn man sich die Einschaltquoten der vergangenen Jahre anschaut, dann braucht sich der Langlaufsport in Deutschland nicht zu verstecken. Da ist schon eine klare, positive Entwicklung zu erkennen.“

 

Im vergangenen Jahr wirkten Sie in den engen Kurven des Lorscher Parcours ziemlich unbekümmert und schienen ein großes Risiko einzugehen.

Fühlen sie sich wohl auf Rollen und Asphalt oder sehnen Sie die Zeit auf Schnee schon heute wieder herbei?

 

Tobias Angerer: „Stimmt schon: Ich mag Rollerski-Wettkämpfe wirklich gerne! Aber als Wintersportler würde ich mich im Zweifelsfall dann doch immer für den Schnee und gegen den Asphalt entscheiden.“

 

Im letzten Jahr erreichten Sie gemeinsam mit Biathletin Anne Preußler im Finale nur den 6. und letzten Platz. Anne Preußler ist in diesem Jahr nicht am Start, dafür Magdalena Neuner. Würden Sie gerne mit der deutschen Vorzeige-Biathletin gemeinsam an den Start gehen?

 

Tobias Angerer: „Da würde ich natürlich nicht nein sagen. Aber ich lass mich überraschen, mit wem ich laufen darf.“

 

Tobias Angerer beim 1. ENTEGA Team-Biathlon in Lorsch

 

 

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