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Liegen hier die Wurzeln der Olympiasieger von München 2018?

Sein Wort hat Gewicht. Er ist als Direktor der Ausbildungsakademie des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) verantwortlich für die Aus- und Fortbildung von bundesweit 1.500 Trainern und gar 28.500 Skilehrkräften. Doch Jürgen Wolf, den 52 Jahre alten  Diplom-Trainer, drängt es nicht in die erste Reihe. Seine Berufung sieht er vielmehr in der Konzept- und Sportentwicklung für den Verband. In einem dieser Konzepte entwickelte er den ENTEGA Team Biathlon, mit dem er ein Spitzensportprojekt an die Bergstrasse brachte und gleichzeitig die Nachwuchsförderung seines  Verbandes stärkt.

 

Jürgen Wolf

 

Thomas Pfüller, als Geschäftsführer der DSV Leistungssport GmbH direkter Vorgesetzter von Jürgen Wolf, zugleich auch Sportdirektor des Verbandes, unterstützte von Beginn an das neue Wolf-Konzept, auch, weil es unmittelbar dort fruchten soll, wo aktuell die Probleme des Verbandes festgestellt wurden. Jürgen Wolf umschreibt es so: „Helden fallen nicht vom Himmel. Talente müssen geformt, entwickelt und gefördert werden und das kostet naturgemäß Geld.“  

 

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, da die Ausgabenbremse auch den DSV erfasst hat, benötigt er neue Einnahmequellen. In diesem speziellen Fall die richtige Aufgabe für den gebürtigen Beerfeldener, da ihm der Nachwuchs inständig am Herzen liegt.

 

Da passte es, dass sein langjähriger Freund, der Einhausener Radsportexperte Algis Oleknavicius, nach mehreren Veranstaltungsjahren im Radsport der Region etwas Neues bieten wollte. „Radsport kann man aktuell schwer verkaufen“, sagt der Inhaber von „Olek’s Radsport“. Und so entwickelte Jürgen Wolf eine Weltneuheit, in dem er Biathleten und Langläufer zu einer Event-Einheit verschmelzen ließ und jeweils 12 Sportler beider Disziplinbereiche (je 6 Frauen und Männer) in Abstimmung mit den Bundestrainern Jochen Behle (Langlauf), Uwe Müssiggang und Frank Ullrich (beide Biathlon) nach Lorsch führte.

 

„Wir haben in beiden Disziplinen Weltklasse zu bieten. Was aber noch hinzukam in meiner Überlegung: die Sportler der beiden Disziplinen kennen sich untereinander kaum. Sie sind das ganze Jahr unterwegs, im Sommer in Trainingslagern, im Winter in ihren jeweiligen Weltcup-Serien. Im Rahmen des ENTEGA Team Biathlon haben sie Gelegenheit sich auszutauschen. So sagte Langläuferin Steffi Böhler über den ihr zugelosten Biathleten Arnd Peiffer vor Beginn des 1. ENTEGA Team Biathlon im vergangenen Jahr: „Den Arnd kenn’ ich gar nicht.“ Wenige Stunden später standen sie gemeinsam auf dem obersten Siegespodest und ließen sich als Sieger-Duett feiern.

 

Doch neben diesem zwischenmenschlichen Aspekt hat der ENTEGA Team Biathlon sowohl eine soziale, als auch eine wirtschaftliche Bedeutung: Die Stars treten nämlich unentgeltlich zugunsten der Sternchen an. Anstelle von Antrittsgeldern an die Athleten zahlt der Veranstalter dem DSV den Gewinn aus. Und der konnte sich bereits im ersten Jahr sehen lassen. Jürgen Wolf  erklärt: „Wir werden in den nächsten Wochen ein neues Nachwuchs-Förderungskonzept mit dem Namen ‚Auf die Plätze, fertig, Ski…’ vorstellen. Mit diesem wenden wir uns über unsere  Bundesstützpunkte und Landesskiverbände an Talente der Altersklassen 6 bis 12 Jahre. Hier fließt das Geld hin. Denn wir wissen um die Verantwortung unseres Verbandes für den gesamten deutschen Wintersport. Bei den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Spielen in Vancouver war der DSV für über 50 % aller Medaillen verantwortlich. Nun müssen wir aber schon auf die Jahre 2018 und 2022 schauen. Deshalb das Förderungskonzept.“

 

Der ENTEGA Team Biathlon legt für die Umsetzung dieses Konzepts eine nicht unerhebliche Basis. Jürgen Wolf: „Mit den Einnahmen des letzten Jahres können wir einen erheblichen Prozentsatz der entstehenden Kosten finanzieren.“ Somit könnten in Lorsch die Wurzeln der Olympiasieger von München 2018  liegen.

 

 

 

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